Parodontose oder Parodontitis:
In Frechen ist das keine Frage des Namens, sondern der Gesundheit!

Wahrscheinlich haben Sie bei Google nach Parodontose gesucht und lesen hier nun etwas von Parodontitis. Die beiden Begriffe meinen immer dasselbe: die chronische Entzündung des Zahnbetts. Da viele Menschen nach Parodontose suchen, verwenden wir den Begriff hier ebenfalls – auch wenn die fachlich korrekte Bezeichnung Parodontitis ist. Genug zur Namenskunde – jetzt erklären wir Ihnen, was wir gegen die Entzündung unternehmen!

Die Parodontose heilen können wir nicht – aber sie stoppen!

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und beugen Sie weiteren gesundheitlichen Schäden durch die Entzündung vor!

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Aufnahme einer hellen Lampe in der Zahnarztpraxis Grube Carl in Frechen.

Parodontose ist eine Gefahr für die Allgemeingesundheit

Um die Einflüsse von Parodontose auf unser Wohlbefinden zu verstehen, müssen Sie die Mund- und Allgemeingesundheit als eine Einheit betrachten. Beides beeinflusst sich gegenseitig – positiv wie negativ.

Normalerweise ist das gut für uns, denn so können wir durch einen ausgewogenen Lebensstil auch etwas für ein gesundes Zahnfleisch und starke Zähne tun. Doch die Parodontitis nutzt diese enge Verbindung aus und gefährdet durch Entzündungen am Zahnhalteapparat den gesamten Organismus.

Parodontose beeinflusst das Risiko für:

  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Diabetes
  • Rheuma
  • untergewichtige Frühgeburten
  • Lungenentzündungen
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Parodontose: Auslöser und Symptome

Schuld an der Entzündung des Zahnhalteapparats ist bakterieller Zahnbelag. Die Bakterien in der sogenannten Plaque ernähren sich von Zucker und Speiseresten, die nach der Mahlzeit in den Zahnzwischenräumen hängenbleiben. Dabei produzieren sie Säure und andere Zerfallsprodukte, auf die der Körper reagiert – mit einer Entzündung!

Die Zahnfleischentzündung ist die Vorstufe zur Parodontitis bzw. Parodontose. Typische Symptome sind: Zahnfleischbluten und Mundgeruch.

Die Parodontitis bzw. Parodontose hingegen hat keine eindeutigen Symptome – und das macht sie so gefährlich! In der Regel stellen die Betroffenen erst spät fest, dass mit ihren Zähnen und dem Zahnfleisch etwas nicht stimmt. Das kann schon zu spät sein, denn die chronische Entzündung des Zahnbetts ist der häufigste Grund für Zahnverlust bei Erwachsenen!

“Die Parodontose bedroht nicht nur den Halt der natürlichen Zähne. Auch Zahnimplantate können verloren gehen, wenn sich das Gewebe rund um die künstliche Zahnwurzel entzündet. Deshalb müssen wir vor einer Implantation immer zunächst die Entzündung in den Griff bekommen.”
– Dr. Stefan Lipphaus

Die Parodontosebehandlung stoppt die Entzündung

Je früher wir die Parodontose bzw. Parodontitis erkennen – desto besser! Mit einer gezielte Parodontosebehandlung stoppen wir die Erkrankung und senken die Risiken für die Allgemeingesundheit!

Eine Parodontosebehandlung ist nur dann sinnvoll, wenn wir zusammenarbeiten. Wir können und möchten Ihnen nicht beim Zähneputzen über die Schulter schauen – doch für eine erfolgreiche Behandlung sollten Sie auch außerhalb der Praxistüren etwas für Ihre Mundgesundheit tun!

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Parodontitis-Behandlung Ablauf

  1. Verringern der Bakterienanzahl
    Mit einer Professionellen Zahnreinigung entfernen wir schädlichen Zahnbelag und verringern die Bakterienanzahl. So schaffen wir wieder eine gesunde Basis für Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch. Außerdem messen wir die Tiefe der Zahnfleischtaschen. Das ist für uns ein wichtiges Merkmal, um die Schwere Ihrer Parodontitis einschätzen zu können.
  2. Reinigung mit Ultraschall
    Unsere speziell dafür ausgebildeten Mitarbeiterinnen entfernen anschließend noch Überreste von Zahnbelag aus den Zahnfleischtaschen. Dafür nutzen sie Ultraschallinstrumente, mit denen die Reinigung besonders schonend ist.
  3. Entzündetes Gewebe entfernen
    Bei einer weit fortgeschrittenen Parodontitis kann es nötig sein, Ablagerungen und entzündetes Gewebe unter dem Zahnfleisch zu entfernen. Mit einer lokalen Anästhesie ist die Parodontosebehandlung für Sie nicht schmerzhaft!

Um die Parodontose bzw. Parodontitis endgültig zu stoppen, vereinbaren wir nach der Behandlung engmaschige Kontrolltermine als unterstützende Therapie. Dabei schauen wir unter anderem nach, wie sich Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch von der Entzündung erholen. Die Termine dafür stimmen wir mit Ihnen in einem individuellen Nachsorgeplan ab!

Parodontose: Prophylaxe senkt die Risiken!

Parodontose heilen – das geht leider nicht! Doch wir können der Entzündung gemeinsam ein Stoppschild vor die Nase stellen. Mit der Aufschrift: Prophylaxe!

Die Vorsorge ist das beste Mittel, um die Parodontose bzw. Parodontitis als Nachsorge zum Stillstand zu bringen. Und das funktioniert nur mit professionellen Methoden in unserer Praxis und einer gewissenhaften Mundhygiene zu Hause!

Vorsorge gegen Parodontose bedeutet:

  • Regelmäßiges Zähneputzen
  • Verwendung von Zahnzwischenraumbürsten
  • Mindestens zweimal jährlich zur PZR
  • Kein Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum
  • Zusammenhänge mit Allgemeinerkrankungen beachten

Was tun bei Parodontose?
Wir stoppen die Entzündung und sorgen dafür, dass Sie gesund bleiben!

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Unsere Patienten fragten auch:

Parodontitis – warum verlieren Zähne ihren Halt?

Parodontitis verursacht eine Entzündung des Zahnfleischs, die zu Blutungen und Mundgeruch führen kann. Diese Entzündung greift das Gewebe und den Kieferknochen an, die die Zähne stützen. Ohne Behandlung können sich die Zähne lockern, da der Halt im Kiefer geschwächt wird, was letztlich zu Zahnverlust führen kann.

Welche weiteren Erkrankungen können durch eine Parodontitis ausgelöst werden?

Parodontitis kann weitreichende gesundheitliche Folgen haben. Studien zeigen, dass sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen kann. Zudem besteht ein Zusammenhang mit Diabetes, da entzündetes Zahnfleisch die Blutzuckerkontrolle erschwert. Auch Atemwegserkrankungen und Frühgeburten stehen im Verdacht, durch Parodontitis beeinflusst zu werden.

Welche Behandlung nimmt der Zahnarzt bei Parodontitis bzw. Parodontose vor?

Bei Parodontitis behandelt der Zahnarzt die Entzündungsursachen schonend durch Entfernung hartnäckiger Beläge und unterstützt die Geweberegeneration. Moderne Parodontologie-Techniken helfen, die Entzündung zu kontrollieren und das Zahnfleisch zu stabilisieren. Ziel ist es, die Zähne langfristig zu erhalten und das Zahnfleisch gesund zu machen.

Müssen evtl. auch lockere Zähne entfernt werden?

Lose Zähne müssen nicht immer entfernt werden. Eine gründliche Untersuchung durch einen Zahnarzt ist notwendig, um die Ursache festzustellen. Manchmal können lockere Zähne durch Parodontitis-Behandlungen oder Schienentherapie stabilisiert werden. Der Erhalt der Zähne ist oft möglich, wenn rechtzeitig behandelt wird.

Werden lockere Zähne nach einer Parodontitisbehandlung wieder fest?

Nach einer Parodontitisbehandlung kann sich das Zahnfleisch regenerieren und die Zähne wieder fester werden. Die Behandlung entfernt Entzündungsursachen und unterstützt die Geweberegeneration, was zur Stabilisierung des Zahnfleisches beiträgt. Eine gründliche Mundhygiene und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen sind entscheidend, um die langfristige Gesundheit und Festigkeit der Zähne zu sichern.

Wird Zahnfleisch, also die Taschen, entfernt, so daß die Zähne länger aussehen?

Durch einen parodontalen Eingriff kann überschüssiges Zahnfleisch, das die Zähne kürzer erscheinen lässt, entfernt werden. Dabei werden Zahnfleischtaschen reduziert, was die Zähne länger erscheinen lässt und die Mundgesundheit verbessert. Solche Behandlungen werden oft zur Verbesserung der Zahnästhetik und zur Vorbeugung von Zahnfleischerkrankungen durchgeführt.

Wie stark ist der Knochenverlust?

Der Knochenverlust bei Parodontitis kann erheblich sein und zum Rückgang des Kieferknochens führen, da die Entzündung das Gewebe und den Knochen abbaut, die die Zähne stützen. Unbehandelt kann dies zu einem signifikanten Verlust an Knochensubstanz führen, was die Stabilität der Zähne gefährdet und zu Zahnverlust führen kann. Daher ist eine frühzeitige Behandlung entscheidend, um den Knochenverlust zu minimieren.